Zuchtphilosophie


Meine Hobby-Hamsterzucht findet nur in einem kleinen Rahmen statt.

 

Die Idee, eine eigene Hamsterzucht zu gründen, rührte aus meiner grenzenlosen Begeisterung

und Liebe für diese Tiere. Daher steht dies bei mir immer im Fokus!

 

Die Zahl meiner Zuchttiere ist auf maximal acht Hamster begrenzt, da ich jedem einzelnen von ihnen genügend Aufmerksamkeit schenken möchte. Je mehr Tiere, desto kleiner wäre ihr jeweiliger Anteil an meiner Aufmerksamkeit und Pflege.

Meine Weibchen werden frühestens im Alter von vier Monaten zur Zucht eingesetzt. Danach dürfen sie eine Zuchtpause einlegen (3 bis 4 Monate) um sich ausreichend von der Tragzeit, Geburt und Aufzucht ihrer Jungen zu erholen. 

 

Spätestens mit 12 Monaten dürfen die Weibchen in ihren wohlverdienten Ruhestand treten. Nach Möglichkeit bleiben sie bei mir oder werden in ein liebevolles Zuhause gegeben.

Vor allem wenn es sich um sehr aktive Hamster handelt, die mehr als das übliche Maß an Aufmerksamkeit brauchen, ziehe ich die Abgabe in ein Liebhaber-Zuhause vor. Nur dort können sie dann entsprechend ihrer Wünsche gepflegt und verwöhnt werden. Bei mir muss sich jeder Hamster meine Aufmerksamkeit und Zeit mit den anderen teilen.

Der Nachwuchs darf so lange wie möglich bei der Mutter bleiben. Das soll den kleinen Hamstern ein positives Sozialverhalten mit auf ihren Lebensweg geben. Bei Einzeltieren scheint dies zwar nicht nötig zu sein, wirkt sich jedoch nachweislich auf ein ausgeglichenes Wesen aus.

 

Bei den Männchen ist die Zeit im Nest ihrer Mutter leider begrenzt. Mit Einsetzen der Geschlechtsreife (je nach Entwicklung, spätestens in der 4. Woche bzw. an Tag 28) ziehen sie in ein separates Gehege um und bilden mit ihren Brüdern eine "Jungs-WG".

 

Während ihre Schwestern so lange bei ihrer Mutter wohnen dürfen, wie sie von ihr geduldet werden bzw. bis ihr zukünftiger Körnchengeber sie abholen darf.

 

Mit einem Alter von 6 Wochen sind die kleinen Hamsterkinder, je nach Wurfgröße, meist schon weit über 90g schwer und dürfen zu ihren zukünftigen Körnchengebern ziehen.

Falls es zu irgendeinem Zeitpunkt Probleme in der Haltung gibt, oder es nicht mehr möglich ist das Tierchen behalten zu können, so nehme ich es wieder bei mir auf.

Ich will nicht, dass ein FuzzyDream im Tierheim, bei einer Hamsterhilfe

oder sonst wo landet.

 Denn dort gibt es genug Notfellchen, dafür werden meine Tiere nicht gezüchtet!